Barcode statt Bargeld | stores+shops
{{{name}}}

Vorgeschlagene Beiträge

Anzeige

Mpreis will mit der App sein Image als innovativer Nahversorger stärken

Barcode statt Bargeld

„Secure Shopping“ heißt eine App für mobiles Bezahlen, die der Tiroler Lebensmittelfilialist Mpreis unlängst eingeführt hat. Kunden bezahlen damit erstmals im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel bargeldlos mittels Barcode im Smartphone.

Bargeld kostet Händler Zeit und Geld. Jedes Mal nach Kassenschluss werden die Tageseinnahmen im Laden gezählt, verpackt und einem Geldtransportunternehmen übergeben. Umgekehrt wird regelmäßig kiloweise Wechselgeld angeliefert, das diebstahlsicher gelagert und versichert werden muss. Laut EHI Retail Institute kostet Händler die Bargeldentsorgung, je nach Unternehmensgröße, im Schnitt 2 Promille vom Umsatz. Dazu kommt der Arbeitsaufwand für die Mitarbeiter sowie das
Überfall- und Diebstahlrisiko bei hohen Bargeldbeständen. Das Smartphone, das sich nicht nur in jungen Zielgruppen zum Begleiter, der immer zur Hand ist, entwickelt hat, kann hier zum Nutzen von Handel, Banken und Kunden eingesetzt werden.  

Der österreichische Nahversorger Mpreis nutzt jetzt auch das Mobile Payment für seinen Bezahlprozess und setzt als ein First Mover in Zukunft verstärkt auf Smartphones beim Checkout. Seit Anfang September kann bei Mpreis mit der App „Secure Shopping“ bezahlt werden. Nach Eingabe des PIN-Codes zeigt die App einen Strichcode am Display des Handys. Der Kunde hält diesen an die Scanner-Kasse, der Einkauf ist unmittelbar darauf bezahlt und wird über das Girokonto abgerechnet.  

Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Bezahlprozess mit Bargeld oder Karte dauert rund 30 Sekunden. Bereits erste Beobachtungen bei Mpreis zeigen, dass die Verweildauer an der Kasse bei Handy-Bezahlungen reduziert werden kann. Dies würde bedeuten, dass ein Händler mit beispielsweise 300 Kassen und 10 Bezahlungen mit „Secure Shopping“ pro Tag und Kasse Personalkosten von rund 200.000 Euro im Jahr sparen könnte. Die App deckt mit einem Einkaufslimit von 100 Euro pro Tag rund 95 Prozent der Kassenbons bei Mpreis ab.

Stets neue PIN-Eingabe

Mit der App können Händler ihren Kunden das Bezahlen mit Smartphone anbieten. Es entstehen dabei keine Kosten für Anschaffung und Wartung von zusätzlichen Terminals oder Empfangsgeräten, denn die App bedarf nur einer Installation in die Kassensoftware. Bekannte Anbieter von IT-Lösungen für den Handel wie Gebit Solutions oder GK Software haben „Secure Shopping“ bereits in ihre Kassensysteme integriert, um das Bezahlen mit Barcode anbieten und freischalten zu können.

Kundenkarten und Gutscheine sollen künftig integriert werden.

Dr. Michael Suitner

Geschäftsführer Secure Payment Technologies GmbH

Nach dem Kassen-Update kann mit handelsüblichen CCD- oder Imager-Scannern der Strichcode der App gelesen und darüber bezahlt werden. Bereits jede zweite Kasse in Deutschland und Österreich ist mit einem Scanner dieser Typen ausgestattet. Auch Kundenkarten und Gutscheine sollen künftig integriert werden. Die App ist um neue Entwicklungen erweiterbar, zum Beispiel wenn sich NFC-Standards durchsetzen.  

Umfragen zeigen, dass Kunden zwar mobiles Bezahlen mit dem Handy wünschen, allerdings Sicherheitsbedenken haben. Das Bezahlen mit der App „Secure Shopping“ beispielsweise erfolgt sicher über einen einmaligen Bezahlcode. Dank einer patentierten Technologie sind keine sensiblen Kunden- oder Bankdaten auf dem Smartphone gespeichert. Zudem ist ein Missbrauch bei Verlust oder Diebstahl des Smartphones durch die PIN weitgehend ausgeschlossen. Sogar das Ausspähen des Barcodes an der Kasse ist für den Dieb nutzlos, denn der Code ist nur 4 Minuten lang gültig; danach muss wieder die PIN für einen neuen Bezahlcode eingegeben werden.  

Weitere Informationen: www.secure-shopping.at

Foto: Secure Payment Technologies

Pay Cash – Bezahlen via QR-Code

Das mobile Bezahlen mit dem Handy ist eines der Zukunftsthemen im Handel. So können zum Beispiel die Studenten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf heute schon ihren Kaffee mit dem Handy bezahlen. Immer mehr Apps kommen auf den Markt, die als Schnittstelle bei diesem Prozess fungieren.

So auch die App „PayCash“, ein Mobile-Payment-Service für Smartphones. Nach der Installation der App kann mit dem Handy bezahlt werden. Hierfür gibt der User den Rechnungsbetrag in die App ein. Daraus wird ein einmaliger QR-Code generiert. Dieser kann mit einem entsprechenden Lesegerät – oder mit der „PayCash“-App auf einem anderen Smartphone – gescannt werden.

„Wir wollten eine Alternative zu den bestehenden Payment-Möglichkeiten entwickeln, die für die User wie auch für den Handel einfach und sicher ist,“ beschreibt Dr. Jürgen Wolff, Chief Executive Officer der PayCash Europe S.A., die Anfänge des Unternehmens. Besonders das Thema Sicherheit stand von Beginn an im Fokus der Anwendung. „Der Verbraucher ist vorsichtiger geworden, welche Daten er wo preisgibt“, betont Marcus Becker, Chief Marketing Officer, den Sicherheitsaspekt. „PayCash“ erfasst lediglich bei der erstmaligen Registrierung Name, Adresse und Kontodaten zur Validierung. Bei Transaktionen wechselt ausschließlich das Guthaben den Besitzer, sensible nutzerbezogenen Daten werden nicht ausgetauscht. Das macht die Anwendung sicher gegenüber Manipulationsversuchen und Hackerangriffen.

Intuitives Handling

Der Bezahlprozess ist unabhängig von der genutzten Übertragungstechnologie zwischen den Zahlungsparteien: Er kann sowohl via QR-Code als auch über NFC erfolgen. „PayCash“ wird über das bestehende Kassensystem betrieben, das macht eine gesonderte Implementierung überflüssig. Mitarbeiter können „PayCash“ laut Hersteller ohne Schulung schnell und zuverlässig bedienen. „Ein intuitives Handling war uns an jeder Stelle der Entwicklung wichtig, schließlich ist das Smartphone die Geldbörse der Zukunft“, mein Marcus Becker.

Da zu keinem Zeitpunkt Bargeld transferiert wird, sind Fehler und Nachlässigkeiten bei der Abrechnung kaum möglich. Das kommt besonders Geschäften mit viel Laufkundschaft und kleinen Einkaufsbons zugute. Bargeld verursacht Kosten in Form von Logistik- und Sicherheitsaufwand. Gleichzeitig bieten Kredit- und Debitkartenzahlung solchen Händlern keine optimale Option, da die Transaktionskosten für geringe Kaufbeträge verhältnismäßig hoch sind. Hinzu kommen die längeren Identifikationsprozesse, die besonders während Stoßzeiten aufhalten. Das Zahlen mit dem Handy bietet gerade dem Einzelhandel mit viel Laufkundschaft und wechselndem Personaleinsatz eine Alternative.

Die Verbraucher verbinden mit dem Einsatz des innovativen Bezahlsystems ein positives Image. Besonders digital affine Zielgruppen können damit angesprochen werden – und sie können durch Bonus- und Treue-Programme wie zum Beispiel eine digitale „Stempelkarte“ gebunden werden. Marcus Becker zweifelt nicht daran, dass sich dem Handel zukünftig noch viele weitere Chancen eröffnen werden: „Wir stehen in konkreten Verhandlungen mit neuen Partnern, um Mobile Payment noch mehr Usern zur Verfügung zu stellen und um einen universellen Einsatz anzubieten.“

Weitere Informationen: www.paycash.eu

Produkt-News