Circle K: Weiteres Wachstum in Deutschland | stores+shops

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Grab & Go an der Tankstelle: Einblick in den ersten Circle K-Store in der Prenzlauer Allee in Berlin.
Foto: Fabian Starosta

Circle K: Weiteres Wachstum in Deutschland

Vor gut einem Jahr hat der kanadische Betreiber von Convenience-Stores Alimentation Couche-Tard mit seiner Marke Circle K das deutsche Tankstellengeschäft von Total Energies übernommen. Nach inzwischen mehrmonatiger Erfahrung aus dem Betrieb der ersten drei Standorte in Berlin blickt das Unternehmen auf die weitere Expansion in der Bundesrepublik nach vorne.

Nach der Übernahme von rund 1.200 Total-Energies-Stationen in Deutschland läuft der Betrieb seit Januar an den ersten Circle K-Standorten in der Hauptstadt an. Die Marke, die weltweit an 16.000 Standorten vertreten ist, setzt hierzulande auf ein frisches, hauptsächlich auf das Convenience-Geschäft ausgerichtetes Konzept, das sich gezielt am deutschen Markt orientiert. Die Strategie baut dabei auf eine klare Kundenführung und ein umfassendes Angebot anschnellen Konsumgütern – von gekühlten Getränken über Snacks bis hin zu heißem Kaffee. Mit Erfolg: „Wir sehen Zuwächse im Absatz genau in den Kategorien, auf die wir setzen“, erklärt Josefine Meinert, Director Market Development, die die bisherige Entwicklung positiv bewertet.

Circle K in der Prenzlauer Allee in Berlin: Kaffee in Selbstbedienung ist einer der Sortimentsschwerpunkte.

Kaffee in Selbstbedienung ist einer der Sortimentsschwerpunkte bei Circle K.
Foto: Fabian Strarosta

Globale Marke lokal adaptiert

Bereits die ersten Pilotstandorte geben dabei Einblicke in das Circle K-Konzept, das auf moderne Technik und hohe Benutzerfreundlichkeit setzt. In den Berliner Shops gehören eine Selbstbedienungskaffee-Station, „Grab & Go“-Regale und ansprechend beleuchtete Warenbereiche zum Standard. Auch die Verwendung von Digital Signage, die auf gezieltes Crossselling abzielt, spielt eine zentrale Rolle in der Gestaltung der Verkaufsflächen. Bei der Einführung aller Neuerungen bestehe laut Meinert immer der Anspruch, ein positives Überraschungserlebnis zu erzeugen: „Wo wir Circle K draufschreiben, muss auch eine Verbesserung für den Kunden da sein.“ Gerade in der Berliner Filiale im Prenzlauer Berg, wo viel an der Technik und am Layout getestet wird, sieht das Unternehmen bereits positive Resonanz.

Circle K geht Richtung E

Für die Zukunft setzt Circle K zudem auf den Ausbau seines Angebots im Bereich der Elektromobilität. Die Strategie sieht vor, die bestehenden Hochleistungsladesäulen mit einem Circle K-Branding zu versehen und bis Ende 2024 alle 67 Stationen damit auszustatten. Meinert betont, dass die Ladesäulen nicht nur zur Markenbekanntheit beitragen sollen, sondern durch verbesserte Plattformen das Kundenerlebnis steigern. „Wir wollen mehr als nur ein Ort zum Tanken sein. Am Ende geht es um eine attraktive Aufenthaltsdauer des Kunden“, so Meinert. Die E-Auto-Besitzer: innen sollen während der Ladezeiten gezielt angesprochen und zu einem Besuch in den Shops animiert werden, was durch aufeinander abgestimmte Angebote erreicht werden soll.

Langfristig plant Circle K, die Standorte über Berlin hinaus auf andere Regionen auszuweiten. Für die kommenden Monate sind neue Stationen in Ostdeutschland in Planung, wobei laut Meinert die Standortwahl stets auf Marktpotenzial basiert. Parallel dazu arbeitet das Unternehmen an der Einführung von Circle K-Eigenmarken. Der Anfang wurde im November mit der Kategorie „Car Care“ gemacht. Sück für Stück will sich Circle K der Kundschaft nähern – und das Unternehmen in Deutschland im Convenience-Bereich nachhaltig positionieren.

 

„Qualität statt Schnellschüsse“

Mit der Einführung von Circle K bringt Alimentation Couche-Tard frischen Wind in den deutschen Tankstellenmarkt. Director Market Development Josefine Meinert erklärt, wie es Convenience und Mobilität vereinen will und warum die Bedürfnisse der Kundschaft dabei an erster Stelle stehen.

Frau Meinert, Circle K ist Anfang 2024 neu in den deutschen Markt eingetreten. Wie sind Sie bei der Einführung vorgegangen und worauf achten Sie?

Unser Fokus liegt klar auf den Bedürfnissen des deutschen Kunden. Wir analysieren genau, was er im Alltag für den schnellen Konsum benötigt und wie wir ihm das Leben ein Stück erleichtern können. Unser Motto ‚Make it easy‘ ist dabei Programm: Der Besuch bei Circle K soll für Kunden nicht nur schnell, sondern auch unkompliziert sein. Neben klaren Wegen im Store setzen wir auf schnelle, stets verfügbare Produkte und freundlichen Service. Durch gezielte Impulse schaffen wir Anreize, die das Einkaufserlebnis bereichern und den Convenience-Gedanken stärken sollen.

Welche Erfahrungen haben Sie in den ersten Monaten in den ersten Shops in Berlin gesammelt und welche Learnings ziehenSie daraus?

Wir haben festgestellt, dass Kunden Zeit brauchen, um Veränderungen wahrzunehmen. Einige bemerken erst nach mehreren Besuchen, dass Circle K ihnen ein vielseitiges Angebot bietet. Besonders Produkte wie der Selbstbedienungskaffee und Hot Dogs kommen gut an und ziehen neue Zielgruppen an, ohne bestehende Angebote zu ersetzen. Ein weiteres Learning: Werbedruck und gut gefüllte Regale fördern die Kaufbereitschaft. Unsere Kundenfrequenz steigt stetig – ein Zeichen dafür, dass sich die Attraktivität unserer Stores bewährt.

Wo haben Sie Herausforderungen bei der Einführung der komplett neuen Marke für den deutschen Markt erlebt?

Hierzulande herrscht immer noch ein sehr klassisches Bild von Tankstellen vor. Dieses zu verändern und sie als echte Convenience Stores zu etablieren, das ist nicht nur unsere Aufgabe, sondern das kann nur die gesamte Branche verändern. Eine Herausforderung ist dabei auch, dass die Pächter oft aus dem Mineralölsektor und weniger aus dem Handel kommen. Mit unserer Retail-Erfahrung wollen wir sie bestmöglich unterstützen und setzen zum Beispiel auf attraktive Preisaktionen, um die Preiswahrnehmung an der Tankstelle zu verbessern. Tankstellen sind Orte für die schnelle Bedürfnisbefriedigung, und genau dafür testen wir Promotions aus dem Retail-Umfeld, die unsere Kundschaft ansprechen sollen.

Wie gehen Sie bei den nächsten Expansionsschritten vor?

Bei unserer Expansion hat oberste Priorität, dass wir auf Qualität statt auf Schnellschüsse setzen. Jeder Standort wird individuell geprüft, um sicherzustellen, dass das Konzept zu100 Prozent passt – von den Laufwegen bis hin zur Produktplatzierung. Wir wollen die Marke Circle K nicht nur sichtbar machen, sondern Mobilität und Convenience vereinen. Dabei gilt: Der Kunde muss eine deutliche Verbesserung spüren. Es geht nicht um eine oberflächliche Umgestaltung; jeder Circle K-Standort soll echten Mehrwert bieten und die Kundenerwartungen erfüllen.

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